Erweiterte Vorsorge

Als Ergänzung zur gesetzlichen Vorsorge  kann die Sicherheit, Krebserkrankungen rechtzeitig zu entdecken,  durch eine erweiterte Vorsorge erhöht werden, eine 100%-Sicherheit kann es aber nicht geben. Die Kosten für die erweiterte Vorsorgeuntersuchungen werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei der Rechnungerstellung halten wir uns an die Vorgaben der GOÄ, der offiziellen Gebührenordnung für Ärzte.
Es gibt eine Vielzahl von weiteren Untersuchungen, die durchgeführt werden, nicht alle sind sinnvoll. Wir haben uns im Folgenden auf die Untersuchungen beschränkt, die unserer Meinung einen wirklichen Vorteil bedeuten, und die wir deshalb in unseren Praxen anbieten:
 
Prostata-Krebs:
In der Regel ist ein Prostata-Krebs, den man bei der Untersuchung durch den Darm tasten kann, schon soweit fortgeschritten, dass eine optimale Operation mit Erhaltung der Gefäße und Nerven neben der Prostata nicht mehr möglich ist, eine erhöhte Rate an Harninkontinenz und Impotenz sind die Folge. Wir empfehlen Ihnen daher zusätzlich eine PSA-Bestimmung (Prostata-spezifisches Antigen) durch eine Blutentnahme einmal pro Jahr. Um die Aussage des PSA-Wertes zu erhöhen kann zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung der Prostata durch den Darm zur genauen Bestimmung der Prostatagröße, sowie eine Unterscheidung des freien und gesamten PSA sinnvoll sein, bitte sprechen Sie uns darauf an. Die entstehenden Kosten sind: PSA alleine 30€, gesamtes und freies PSA 50,11€, Ultraschall der Prostata (GOÄ 410+403) 42,55€, zusammen 92,66€. Sollte sich sich ein Hinweis für einen Prostatakrebs ergeben, so ist wie bei einem verdächtigen Tastbefund zur weiteren Abklärung eine Entnahme einer Gewebeprobe aus der Prostata notwendig, denn nur der Pathologe kann einen Prostata-Krebs sicher nachweisen. Die Entnahme der Gewebeprobe erfolgt durch den Darm in örtlicher Betäubung, die Kosten werden dann von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
 
Blasen-Krebs:
Der Blasenkrebs ist der der 4.-häufigste Krebs bei Männern, bei Fraen der 5.-häufigste. Eine gesetzliche Vorsorge gibt es für den Blasenkrebs nicht, eine einfache Urinuntersuchung auf rote Blutkörperchen als Hinweis für einen Blasenkrebs ist ungenau, da viele andere Erkrankungen auch zum Nachweis von roten Blutkörperchen führen. Wir bieten Ihnen daher mit dem NMP22 einen Urin-Test an, der spezielle Stoffe nachweist, welche nur von Krebszellen bildet werden.  Insbesondere für Raucher, die ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Blasenkrebs haben, ist dieser Test zu empfehlen. Er sollte 1-2-Mal/Jahr erfolgen, Kosten 30,16€. Bei einem positiven Test sind weitere Untersuchungen, wie eine Ulltraschalluntersuchung der Nieren und eine Blasenspiegelung notwendig. Die Kosten übernimmt dann die gesetzliche Krankenkasse.
 
Nierenkrebs:
Der Nierenkrebs steht an ??. Stelle der Krebserkrankungen. Typische Beschwerden gibt es nicht, falls durch den Tumor Nierenschmerzen oder eine Blutung im Urin entsteht, ist er meist schon weit fortgeschriten, eine Heilung oft nicht mehr möglich. Heutzutage werden Nierentumoren öfter zufällig im Rahmen einer Ulltraschalluntersuchung entdeckt, welche wegen Bauchbeschwerden anderer Ursache erfolgen. Wir bieten Ihnen eine Ulltraschalluntersuchung der Nieren zur Krebsvorsorge an, sie sollte 1-2x/J erfolgen, Kosten 1. Niere (410) 26,81€, 2. Niere (420) 10,72€ plus Besprechnung (1): 10,72, zusammen 48,25€.